Brandklassen nach EN erklärt

By | 27. März 2011

Man bezeichnet die sogenannte Klassifizierung von Bränden nach ihrem brennenden Stoff auch mit dem Fachausdruck Brandklassen. Für die Feuerwehr ist diese Einstufung sehr wichtig und zwingend notwendig, um zum Beispiel die richtige Auswahl von entsprechenden Löschmitteln zu treffen.

 

Die verschiedenen Brandklassen sind europäisch genormt. Damit bestehen die nationalen Normen hierzulande nicht mehr, da sie von der europäischen Norm ersetzt werden.

Was bedeuten die einzelnen Brandklassen?

Brandklasse A bedeutet „feste Stoffe“ (Brandmittel).
Als Beispiel kann hierfür genannt werden:

Holz, Papier, Kohle, Stroh, Heu, verschiedene Kunststoffe, verschiedene Textilien, usw

Als Löschmittel wird vorwiegend eingesetzt:

Wasser bzw. wässrige Lösungen, Schaum, ABC- Pulver, usw

Brandklasse B bedeutet „flüssige oder flüssig werdende Stoffe“ (Brandmittel).
Als Beispiel kann hierfür genannt werden:

Benzin, Alkohol, Teer, Wachs ,verschiedene Kunststoffe (Definitionssache), verschiedene Lacke bzw. Lösungen, usw

Als Löschmittel wird vorwiegend eingesetzt:

BC-Pulver, Kohlenstoffdioxid, die Löschdecke, Schaum oder ABC-Pulver

Brandklasse C bedeutet „gasförmige Stoffe“ (Brandmittel).
Als Beispiel kann hierfür genannt werden:

Ethin / Acetylen, Propan, Butan, Methan, (Stadt)- Gas, usw

Als Löschmittel wird vorwiegend eingesetzt:

ABC- Pulver, BC- Pulver, Kohlenstoffdioxid, jedoch nur in bestimmten Ausnahmefällen (spezielle Mittel!)

=> Wichtig ist, dass erst gelöscht werden darf, wenn die Gaszufuhr durch Abtrennen oder „Abschieben“ (Fachsprache) unterbrochen wurde.

Brandklasse D bedeutet „Brände von Metallen“ (Brandmittel)
Als Beispiel kann hierfür genannt werden:

Aluminium, Magnesium, Kalium, Lithium, bzw. deren Legierungen, usw

Als Löschmittel wird vorwiegend eingesetzt:

Metallbrandpulver, sogenanntes D Pulver, trockenes Salz, z.B. Streusalz, trockener Zement, Grauguss-Späne, usw

=> Wichtig ist, dass Brände dieser Klasse NIEMALS mit Wasser gelöscht werden dürfen!

Brandklasse F bedeutet „Brände von Speiseöl- bzw. Fetten, z.B. in Küchen- oder Gastronomiegeräten“ (Brandmittel)
Beispiele brauchen nicht genannt zu werden, weil es hierbei „nur“ um Brände von Speiseöl- oder Fetten geht.

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Als Löschmittel wird vorwiegend eingesetzt:

Fettbrand-Löscher (in Zusammenhang mit Speziallöschmitteln), Pulver-Löscher, jedoch nur bedingt, Meterin®, usw

=> Auch bei dieser Brandklasse darf NIEMALS mit Wasser gelöscht werden!