Brandschutz

Feuer- und BrandschutzDer Brandschutz umschreibt eine Reihe an Vorkehrungen, welche getroffen werden können, um das entstehen eines Brandes zu verhindern. Der Brandschutz umfasst aber auch alles, was während eines Feuers getan werden kann. Es geht darum im Detail auch, um das Verhindern der Ausbreitung eines Brandes, die Rettung von Mensch, Tier und Gebäuden und das Löschen des Feuers. Wie das im Detail auszusehen hat, zeigt in der Regel die Brandschutzverordnung des Kanton (dazu später mehr). Nachfolgend werden die wichtigsten Aspekte des Brandschutzes aufgezeigt. Zur Klärung einzelner Fachbereiche, gibt es Links zu weiteren Artikeln. Brandschutzvorkehrungen sorgen für mehr Sicherheit für Personen, Tier, Eigentum und Umwelt.

Schnellübersicht vom Inhalt dieser Seite:

  • Warum braucht es Brandschutz überhaupt?
  • Entstehen Brände einfach so?
  • Wer ist für den Brandschutz verantwortlich?
  • Welche Arten von Brandschutz gibt es?

Warum braucht es Brandschutz überhaupt?

Wie schon einleitend erklärt, umfasst der Brandschutz eine Vielzahl von Bereichen. Einfach gesagt, geht es dabei um die Verhinderung von ungewolltem Feuer oder auch Rauch. Denn dies bedeutet in der Regel Gefahr für Menschen (Personen), Tiere, Gebäude und auch die Natur (mit Ausnahmen*). Die Brandverhütung wird also überall dort gebraucht, wo ein Feuer eine Gefahr darstellen kann.

Entstehen Brände eigentlich einfach so?

Ein Brand entsteht schnellVerheerende Brände entstehen in der Regel auf zwei Arten. Entweder werden sie mutwillig gelegt oder durch Fehler. Über den ersten Fall kann man nicht viel sagen, denn wenn jemand ein Feuer legen möchte, kann er das leider auf viele Weisen machen. Bei den Fehlern kann es wiederum echte Lösungen geben, wobei man hier zwischen menschlichem Versagen und technischen Fehlern unterscheiden muss.

Menschliche Fehler bei der Brandursache können am besten durch eine entsprechende Brandschutz Ausbildung verhindert werden. Denn je mehr eine Person über das Thema Bescheid weiss, desto weniger Fehler wird sie machen. Auch Kindern kann man den korrekten Umgang mit diesem Thema bereits beibringen, wie wir in diesem Artikel beschrieben haben.

Die technische Seite spielt beim Brandschutz eine besonders grosse Rolle, da auf diese Weise sehr viele Probleme und Unfälle vermieden werden können. Darum wird zum Beispiel beim Bau eines Gebäudes besonders auf den Feuerschutz geachtet und Unternehmen, wie die ABAG, haben sich auf dieses Thema spezialisiert.

Welche Umstände es benötigt, damit schlussendlich ein Feuer entsteht, haben wir auch bereits im Artikel Wie entsteht ein Feuer erklärt. Grundsätzlich braucht es drei Voraussetzungen. Erstens: Ein Material, welches brennbar ist. Zweitens: Luft (Sauerstoff). Und drittens: Eine genügend hohe Temperatur.

Wer ist für den Brandschutz verantwortlich?

Die kurze Antwort lautet: Jeder ist für Sicherheit verantwortlich und dass kein ungewolltes Feuer entsteht!

Aber ganz so einfach ist es nicht. Ein gutes Beispiel, ist eine Mietwohnung. Der Mieter ist zwar tatsächlich dafür verantwortlich, das er kein Feuer auslöst, doch hat er auf vieles in seiner Wohnung überhaupt keinen Einfluss. So ist zum Beispiel der Mieter nicht dafür verantwortlich, dass die Elektroinstallation gemäss den Regeln des Brandschutz erstellt wurde. Denn er kann dies unmöglich kontrollieren.

Der Brandschutz beginnt daher bereits an ganz anderer Stelle, wenn es um die Mietwohnung geht. Bereits bevor der Bau des Gebäudes beginnt, setzen sich Architekten und Planer aller Art zusammen und planen den alles. Hier wird dann auch ein Fachmann für den Brandschutz beauftragt, welcher alle nötigen Elemente für das Gebäude vorsieht, welche dem Brandschutz dienen. Somit trägt er bereits eine erste Verantwortung.

Weiter geht es dann im Bau, wo das Geplant von den verschiedenen Fachkräften wiederum umgesetzt werden muss. Auch sie sind damit für den Brandschutz der Mietwohnung verantwortlich. Dies trifft zum Beispiel insbesondere auf den Elektroinstallateur zu, da die Elektrizität eine Quelle für Feuer darstellen kann.

Zum Schluss muss ein Gebäude auch von verschiedenen Organen kontrolliert werden, bevor jemand in die Wohnung einziehen darf. Auch diese Organe tragen ein Teil der Verantwortung, damit kein Brandherd entsteht.

Verantwortung beim Grillieren im Wald

Ein anderes praktisches Beispiel, mit welchem fast jeder schon einmal zu tun hatte, kann man natürlich beim Grillieren im Wald sehen. Hier ist natürlich in erster Linie der verantwortlich, der das Feuer macht, um seine Bratwurst zu braten. Es ist seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass er nicht die Kontrolle über das Feuer verliert und dass er dieses danach ordentlich auslöscht.

Welche Arten von Brandschutz gibt es?

Brandschutz ist natürlich nicht gleich Brandschutz und so unterscheidet man dann auch zwischen dem vorbeugenden Brandschutz und dem abwehrenden Brandschutz. Da dies nur sehr wage ist, wollen wir das im nachfolgenden noch etwas vertiefen und erklären, was damit gemeint ist.

Grundsätzlich ist mit „vorbeugend“ gemeint, dass ein Brand verhindert werden soll. Und mit „abwehrend“, dass ein Brand gelöscht wird. Beides kann wiederum auf verschiedene Arten passieren, weshalb dieses Thema noch weiter unterteilt werden muss.

Tipp: Denken Sie daran, dass die Brandverhütung immer oberste Priorität haben sollte. Natürlich muss man auf einen Brand vorbereitet sein, aber Prävention ist immer besser.

Baulicher / vorbeugender Brandschutz: Schutz im Bau

Wie bereits am Beispiel der Mietwohnung aufgezeigt, wird der Brandschutz bereits während des Baus von Gebäuden und Anlagen beachtet, alles geplant im Brandschutzkonzept. Es geht also um Prävention. So werden zum Beispiel nur Materialien verwendet, welche diversen Bestimmungen, Normen und Brandschutzvorschriften gerecht werden. Dies wiederum kann je nach Bereich sehr unterschiedlich sein. So muss ein Raum, welcher für die Elektroinstallation vorgesehen ist, andere Vorgaben erfüllen, als ein Raum, wo Wasser aufbewahrt wird. Jegliche Anlagen und die Art der Nutzung entscheiden schlussendlich über die Sicherheitsbestimmungen. Bei grösseren Gebäuden und Anlagen gibt es dazu auch noch so genannte Brandabschnitte. Sie sollen, im Falle eines Brandes, dafür sorgen, dass sich das Feuer nicht zu weit ausbreitet. Zu den Baulichen (und somit vorbeugenden) Massnahmen gehört aber auch die feste Installation von Rauchmeldern, Handmeldern, Feuerlöschern, Sprinkleranlagen oder Löschschläuchen.

Die ABAG Brandschutz und Feuerlöscher AG befindet sich im Kanton Zürich und somit Brandschutz Schweiz. Darum gelten für uns in den meisten Fällen die Brandschutzvorschriften der Schweiz (einige Kunden kommen aus dem Ausland). Falls Sie sich genauer mit den Vorschriften über den Brandschutz informieren möchten, können wir Ihnen die Webseite der kantonalen Gebäudeversicherung empfehlen. Dort finden Sie die kompletten Schweizerische Brandschutzvorschriften VKF online: Zur Seite von GVZ (Informationen und Vorschriften)

Die schweizer Brandschutzvorschriften werden durch den VKF vorgegeben. Das ist die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen der Schweiz. Auch die schweizerische Gebäudeversicherung ist massgeblich involviert. Im Weiteren hat natürlich jeder Kanton in der Schweiz seine eigenen Vorschriften und Regelungen. In den Gemeinden werden ebenfalls die Vorschriften des VKF angewendet. Die Anwendung wird durch die kantonale Feuerpolizei geprüft. Eine ihrer Aufgaben ist es beispielsweise, neue Installationen freizugeben.

Vorbeugender Brandschutz: Organisation / Menschen

Zur Organisation gehört es, dass die Menschen wissen, was im Brandfall zu tun ist. Dies geschieht insbesondere durch Aus- und Weiterbildung, sowie durch Information von Ort. In vielen Unternehmen werden Mitarbeiter zum Beispiel mit Hilfe eines Brandschutz Merkblatt darüber informiert, wie sie sich im Brandfall verhalten müssen. Im Weiteren wird oft auch ein Brandschutzbeauftragter bestimmt, welche dafür verantwortlich ist, dass die Mitarbeiter informiert werden und dass das Unternehmen im Bereich Brandschutz auf dem neusten Stand bleibt. In vielen Fällen macht er dafür eine kurze Ausbildung, damit er sein Wissen auch an die Kollegen weitergeben kann.

Abwehrender Brandschutz: Automatische Brandbekämpfung

Mittlerweile gibt es einige Möglichkeiten, um Brände automatisch zu löschen. Jedem bekannt sein, dürfte hier die so genannte Sprinkleranlage. Man sieht diese zum Beispiel besonders oft in Autoeinstellhallen, Supermärkten oder Lagerhallen. Das liegt vor allem daran, dass die Feuerwehr im Falle eines Feuers nur schlecht zu diesen Orten vordringen kann.

Eine sehr moderne Entwicklung wird vor allem in der Informatik angewendet. In Serverräumen ist der Einsatz von Wasser zum Löschen des Feuers oft verheerend für das Material. Ein Server kann bei einem Wasserschaden in der Regel nicht mehr repariert werden und so könnte ein kleiner Fehler eine komplette Serverfarm zerstören. Stattdessen wird hier eine umstrittene Technik angewendet. Und zwar wird dem Raum ganz einfach der Sauerstoff entzogen. Und wie wir weiter oben erklärt haben, benötigt ein Brand brennbares Material, Temperatur und Sauerstoff. Sollte ein Teil fehlen, kann es nicht brennen. Das funktioniert zwar in der Praxis, bringt aber eine nicht unwesentliche Gefahr für Menschen vor Ort mit sich.

Abwehrender Brandschutz: Löschen vor Ort

Jeder hat in öffentlichen Gebäuden schon einmal einen Feuerlöscher gesehen. Diese müssen vorhanden sein und können im Brandfall von jedem genutzt werden. (Sowohl Private als auch Unternehmen können die Bedienung von Feuerlöschern bei der ABAG lernen.) Auch in immer mehr privaten Haushalten wird auf den Brandschutz geachtet (siehe Brandschutz zu Hause) und man findet daher immer öfter Feuerlöscher oder auch Löschdecken vor. Diese eignen sich zwar nur bei kleinen Feuer, sind aber perfekt für kleinere Unfälle, zum Beispiel bei Kochen. ACHTUNG: Öl kann nicht mit Wasser gelöscht werden! Im Gegenteil, es führt zu einer explosionsartigen Entflammung und ist sehr gefährlich. Es kann hier aber ein Meterin Feuerlöscher oder eine Löschdecke eingesetzt werden.

Abwehrender Brandschutz: Feuerwehr

Grundsätzlich sollte bei einem Brand sofort die Feuerwehr alarmiert werden. Denn schnell können sich weitere Gegenstände entzünden und zum gefährlichen Brand entwickeln. Nicht vergessen darf man in dieser Hinsicht, dass auch die Raumentwicklung nicht zu unterschätzen ist. Denn der Rauch stellt die erste Gefahr des Feuers dar. In der Regel sterben Opfer deshalb an einer Rauchvergiftung und nicht durch Verbrennung.

Die Feuerwehr ist also daher auch für den Brandschutz zuständig und zwar im Sinne vom Brände löschen. Der Notruf für die Feuerwehr geht in der Schweiz über die Nummer 118.

Feuerwehr unterwegs zum Brand


* Tatsächlich ist es so, dass die Natur auf Brände angewiesen ist. Ein Wald benötigt zum Teil einen Waldbrand, um sich zu regenerieren und Platz für neues zu schaffen.

Die Firma ABAG Brandschutz & Feuerlöscher AG ist Ihr Spezialist für Fragen des Brandschutz. Herr Rudolf Grob steht Ihnen bei Fragen zu Services und Dienstleistungen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder direkt per Telefon: +41 44 858 14 84 (CH)

Weitere Informationen bietet ausserdem unser Blog.

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