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Sicherer Umgang mit dem Feuerlöscher

feuerIn der Regel findet man Feuerlöscher vor allem in öffentlichen Gebäuden, wie Schulen, Sporthallen, Museen, aber auch Privat kann ein Feuerlöscher im Ernstfall von großem Nutzen sein. Feuerlöscher sind so konzipiert worden, dass diese jeder ohne Vorkenntnisse gebrauchen kann. Auf jedem Feuerlöscher findet man stets eine Gebrauchsanweisung, dort wird in wenigen Schritten erklärt, wie der Feuerlöscher einsatzbereit gemacht werden kann. Natürlich ist es immer sinnvoll vorab schon mal zu wissen, wie man einen Feuerlöscher gebraucht, ansonsten könnte wertvolle Zeit verloren gehen.

 

Zudem gilt es aber auch beim Löschen ein paar wichtige Punkte zu beachten. So sollte man immer darauf achten aus welcher Richtung der Wind kommt, stets mit dem Wind löschen. Zudem sollte man in die Glut löschen und nicht direkt in die Flamme spritzen. Des Weiteren ist es natürlich wichtig einen gewissen Abstand zur Brandstelle einzuhalten, außerdem sollte man stets Stoßweise löschen. Der Löschvorgang muss sich immer auf das jeweilige Brandgut konzentrieren und nicht auf die Flamme. Tropf-und Fließbrände sollten zudem immer von der Austrittsstelle zur brennenden Lache hin gelöscht werden.

 

Bevor man aber überhaupt einen Feuerlöscher in Betrieb nimmt, sollte man stets kontrollieren ob dieser überhaupt gegen das jeweilige Brandgut geeignet ist. Ansonsten könnte man dem Brand sogar noch beim Ausbreiten helfen, anstatt ihn zu beseitigen.

Generell sollte aber jeder wissen, dass Feuerlöscher nur für kleinere Brände von Nutzen sind. Bemerkt man dass sich der Brand trotz des Löschvorgangs weiter ausbreitet, sollte man lieber das Weite suchen und die Feuerwehr kontaktieren. Denn stets gilt es sich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Löschmittel im Zusammenhang mit der Brandklasse

Welche Löschmittel stehen mir zur Verfügung und was hat es mit den verschiedenen Brandklassen auf sich.

Angefangen mit der Brandklasse A:

dazu zählen z.B Holz, Papier, Textilien oder Stroh
Wenn eines dieser Materialien brennt und Sie es löschen wollen können Sie einen einfachen Wasserfeuerlöscher zur Hand nehmen, ebenso wie ein schaumfeuerlöscher oder ein Pulverfeuerlöscher.

Brandklasse B:

dazu zählen flüssige Stoffe wie z.B Öl, Benzin, Fette
Hier auf garkeinen Fall zu einem Wasserfeuerlöscher greifen, denn wie jeder wissen wollte, breitet sich dadurch nur das Feuer weiter aus.
Benutzen sie einen Pulverfeuerlöscher, Schaumfeuerlöscher oder ein Meterinfeuerlöscher.
Meterin hat den Vorteil, dass nur geringe verschmutzungen im Umfeld auftreten.
Zudem hat es wissenschaftlich bewießen eine Imprägnierwirkung, die verhindern soll,dass das Feuer wieder austritt.

Kommen wir zur Brandklasse C:

z.B Gase oder Wasserstoffe
Hier benutzen Sie einen Pulverfeuerlöscher mit Glutbrandpulver

Brandklasse D:

z.B Metalle wie Alluminium oder Magnesium
Hier benutzen Sie auch einen Pulverfeuerlöscher allerdings mit Metallbrandpulver

Weitere Informationen zu den Brandklassen finden Sie hier: Zeichenerklärung

Brandschutz in öffentlichen Gebäuden

Da in öffentlichen Gebäuden oft viele Besucher unterwegs sind, die sich normalerweise nicht im Gebäudes auskennen, ist eine Brandschutzverordnung gesetzlich vorgeschrieben. Unter anderem muss in einem öffentlichen Gebäude eine Reihe von Maßnahmen im Rahmen des Brandschutz ergriffen werden. Ob ein Gebäude den vorgeschriebenen Brandschutz gewährleisten kann, wird von einem Brandschutzgutachter geprüft und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden abgestimmt, die dann gemeinsam ein Brandschutzkonzept ausarbeiten.

Zu solchen Brandschutzmaßnahmen gehört unter anderem das Bereitstellen von Fluchtwegen, die es den Besuchern des öffentlichen Gebäudes ermöglichen, in einem Brandfall, möglichst schnell und ohne große Gefährdung, das Gebäude zu verlassen. Dafür müssen Notausgangsleuchten sinnvoll angebracht sein, damit sie auch bei ersten Rauchentwicklungen oder einem Stromausfall noch zu sehen sind. Desweitern müssen Rauchmelder und Feuerlöscher in ausreichender Menge innerhalb das Gebäudes vorhanden sein, um im Brandfall die Besucher frühzeitig zu warnen und gegebenenfalls Löschmaßnahmen ergreifen zu können.

Da im Falle eines Feuers die größte Gefahr von einer starken Rauchentwicklung ausgeht, haben öffentliche Gebäude in denen sich besonders vielen Menschen aufhalten, Rauchabzugsvorrichtungen. Damit bei einem Brand keine wichtige Zeit verloren geht, in der Menschen gerettet werden können bzw. ein Großbrand verhindert werden kann, wird automatisch bei Aktivierung der Rauchmelder die Feuerwehr alarmiert. Außerdem gibt es zusätzlich Feueralarmmelder, die per Knopfdruck einen Alarm bei der Feuerwehr auslösen. An gewissen Stellen wie z.B. Autoeinstellhallen sind auch Wassersprinkleranlagen sinnvoll, die im Idealfall einen Brand schnell bekämpfen können, bevor schlimmeres passiert.

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Da diese Maßnahmen jedoch sehr komplex sind und oft schon vor Baubeginn berücksichtigt werden müssen, muss ein entsprechender Brandschutzspezialist an der Planung beteiligt sein. Dieser Brandschutzspezialist ist dann an sämtlichen Baumaßnahmen beteiligt, die einen ausreichenden Brandschutz in einem öffentlichen Gebäude bewerkstelligen sollen. Unter anderem ist er für die Festlegung der Flucht und Rettungswege verantwortlich und der Ausarbeitung eines umfangreichen Rettungsplans, der für jeden Standort individuell angepasste sein muss, damit die Personen im Gefahrenfall möglichst schnell den nächstgelegenen Ausgang finden und sich in Sicherheit bringen können.

 

Die ABAG Brandschutz AG kann sie bei der Planung eines Brandschutzkonzept jeder Zeit unterstützen. Kontaktieren Sie uns dazu noch Heute. Gerne Beraten wir Sie persönlich.

Für welche Notfälle ist die Feuerwehr in der Schweiz zuständig?

In der Schweiz bekämpft die Feuerwehr Schadensereignisse jeglicher Art, wobei natürlich die Brandverhütung und Brandbekämpfung an erster Stelle stehen, jedoch nicht mehr den Großteil der Einsätze ausmachen. Im Notfall ist das oberste Ziel eines jeden Einsatzes, die Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten ebenso wie der Schutz der Umwelt. Ist diese Rettung sichergestellt folgt als zweites Ziel darüber hinaus, die Ereignisse in ihrem Ausmaß so schnell wie möglich zu neutralisieren und einzugrenzen, damit kein weiterer Schaden und keine größere Gefahr entsteht.

Bei der Brandbekämpfung zum Beispiel würde der ständig geltende Auftrag somit bedeuten: Retten – Halten – Löschen – Umweltschäden vermeiden.

Das Leistungsspektrum der Feuerwehr in der Schweiz umfasst viele Bereiche, weit über die Brandbekämpfung hinaus. Sie kümmert sich ebenfalls um Rettungseinsätze beispielsweise nach Verkehrsunfällen, leistet technische Hilfeleistungen und ist zuständig für die Bekämpfung von Elementarereignissen wie Hochwasser, Unwetter und Stürmen. Auch zur Rettung von Tieren wird sie hinzugezogen. Darüber hinaus sind sie speziell ausgebildet sich im Notfall um die Bereiche Öl-, Chemie- und Strahlenwehr zu kümmern.

Für die Kernaufgaben, Intervention bei Bränden, Explosionen, Naturkatastrophen, Unfällen und ABC-Ereignissen ist die Zuständigkeit im Notfall bei der Feuerwehr gegeben, welche jedoch eng mit der Polizei kooperiert um eine reibungslose Bekämpfung wie auch Aufklärung sicher zu stellen.